Mittwoch, 21. Januar 2009

"Komm her und segele": Markkleeberger Seen-Betreiber im Gespräch

"Komm her und segele" - so lautet ein Motto der Bewirtschafter des Markkleeberger Sees im Leipziger Neuseenland. Er wurde im Jahr 2006 eröffnet und hat sich seitdem nicht nur als jüngstes Gewässer im Neuseenland sondern auch als Sportsee einen Namen gemacht. Nächste Schritte in seiner Entwicklung sollen die weitere Planung des Hafens, mehr Serviceeinrichtungen sowie der Bau der Schleuse zum Störmthaler See sein.


Der Markkleeberger See Anfang 2009: Vorbote der Schleuse und das
neue Strandcafé bei Nacht. Fotos: Bernd Reiher


Wie die Fortschritte aus der Sicht der Seenverwalter aussehen, wie sie die vergangene Saison 2008 einschätzen und was bei der weiteren Entwicklung wann genau geschehen soll, darüber sprach Bernd Reiher mit Claus Mann und Bernd Walther von der Betreiberfirma EGW Wachau.

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Sonntag, 11. Januar 2009

Karl Heyde und der "Klub der Argonauten"

Von der Elster bis zur Alster, das ist eine kühne Idee, die schon länger in den Leipzigern gärt. Lange wurde nur davon geträumt, jetzt werden mit dem Neuanlauf für den Durchstich vom Lindenauer Hafen zum Karl-Heine-Kanal Nägel mit Köpfen gemacht. Mit dessen Fertigstellung wäre die Verbindung zwar immer noch nicht perfekt. Auch danach wird es an der nötigen Verbindung zwischen Lindenauer Hafen und Elster-Saale-Kanal mangeln. Gerade dieser Knotenpunkt bereitet manchem Naturschützer aber noch einige Bedenken.

Einer davon ist Karl Heyde vom Leipziger NaBu. Ihn stört die mögliche Vermischung des nährstoffreichen Wassers der Stadtgewässer mit dem jetzt noch sauberen des Elster-Saale-Kanales. Ihn hatten wir im Sommer anlässlich der Vorgänge beim Leipziger Wasserfest gesprochen.

Seine Gedanken und Worte zum "Club der Argonauten" galten und gelten den weniger schillernden Seiten des ehrgeizigen Projektes. Vom "Club der Argonauten" war zwar seit dem Sommer nicht mehr viel zu hören. Trotzdem bleiben mit der Idee auch Heydes Gedanken weiter aktuell.

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Dienstag, 23. Dezember 2008

Neue Zukunftsvariante für den Elsterstausee: Stadtrat Grosser und ein neues Konzept

Für die Rettung des Elsterstausees im Leipziger Südwesten ist eine neue Lösungsvariante aufgetaucht. Formuliert wurde sie vom Leipziger Stadtrat William Grosser von Die Linke. Er schlägt vor, das Gewässer als Speicherbecken für die kühnen Vorhaben des Wassertouristischen Nutzungskonzeptes der Messestadt zu nutzen. Das hängt nämlich mit dem Floßgraben an einem seidenen Faden, da der als einzige Wasserverbindung zwischen Stadtgewässern und Neuseenland für Bootsverkehr mitunter zuwenig Wasser führt.

Könnte wieder neue Funktionen bekommen: Elsterstausee.
Mittlerweile komplett trocken gelegt: der Elsterstausee. Foto: Bernd Reiher

Ein Umstand, der sich gerade in den Sommermonaten häuft. Jener Zeit, in der mit besonders hohem Touristenaufkommen wegen des Leipziger Gewässersystemes zu rechnen ist, und der Bach besonders für den Bootsverkehr benötigt wird.

Stadtrat Grosser schlägt jetzt vor, Wasser aus der Weißen Elster hinzuzugeben. Das an sich ist nichts Neues, nur reichen die bei der bisherigen Variante geförderten Wassermengen nicht aus, um auch in trockenen Zeiten eine Schiffbarkeit des Floßgrabens zu garantieren. Grosser setzt genau an diesem Punkt an. Er will den Elsterstausee als Speicher zwischenschalten, um auch in schlechten Zeiten auf ein Wassereservoir für ausreichende Pegelstände zurückgreifen zu können. Nötig wären nur eine Anbindung des Elsterstausees an die Weiße Elster und ein Kanal, der in Richtung Floßgraben führt.

Nebenbei könnte dabei auch die Hartmannschlenke mit neuem Wasser versorgt werden und die Leute aus der Stadtverwaltung müssten nicht mehr fürchten, dass sie wegen deren Zerstörung auf Kollisionskurs mit geltendem EU-Recht sind. Wir erinnern: das Weichholzbiotop Hartmannschlenke ist als so genannter FFH-Raum gesetzlich geschützt. Diverse Eingriffe in den Wasserhaushalt haben aber dafür gesorgt, dass sie seit einigen Jahren großteils trocken gelegt ist. Ein Umstand, der einige Leipziger momentan auf eine Kontaktaufnahme mit den Brüsseler Gesetzteshütern schielen lässt.

Mit seinem Vorschlag hat Stadtrat William Grosser von Die Linke jetzt so etwas Ähnliches wie eine Win-Win-Win-Situation aus dem Ärmel gezaubert. Was dabei genau passieren soll, das erklärte er am 22. Dezember am Radio-Neuseenland-Mikrofon.

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Mittwoch, 10. Dezember 2008

Elsterstausee und Förderverein: Gespräch mit Ingo Sasama

Wasserverlust, Vereinsauflösung, vertagte Fördermittel - schlechte Nachrichten gab es für den Elsterstausee im Jahr 2008 genug. Eine der wenigen Hoffnung spendenden hieß "Gründung Förderverein". Sie ging am 25. November im Knauthainer Schloss über die Bühne.

Einer der Vorstände heißt Ingo Sasama. Er sprach am Radio-Neuseenland-Mikrofon über die aktuelle Situation, das Problem mit Henne und Ei in Sachen Fördermittel, die Ziele des Fördervereines und die mögliche Zukunft des Elsterstausees. Länge: ca. 9 Minuten.

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Sonntag, 30. November 2008

Altes Schiff mit neuem Leben: Frank Sporleder und die MS "Cospuden"

Das Leipziger Neuseenland steuert stramm auf seinen 10. Geburtstag zu. Von Anfang an dabei ist eine Institution namens MS Cospuden. Das kleine Schiff hat eine bewegte Geschichte. Der Mann der für den Abschnitt in der Leipziger Tieflandsebene verantwortlich ist, heißt Frank Sporleder.


Von vorn, von rechts, von oben: die MS Cospuden hat eine bewegte
Geschichte. Fotos: Bernd Reiher


Er holte die MS Cospuden Anfang des Jahrtausends nach Leipzig. Hat hier manch Höhe- und Tiefpunkt mit ihr erlebt. Und er sorgt seit ihrer Leipziger Zeit nicht nur dafür, dass sie fährt, sondern dass auch die nötigen Fahrgäste nicht fehlen. Ende November war er vor dem Mikrofon von Radio Neuseenland aufgetaucht und hat uns eine weitere neue Geschichte aus Neuseenland erzählt.

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Donnerstag, 27. November 2008

Düsenlack und graue Kisten: Markkleeberg und die Kunst des Sprühens

Graffities haben es heutzutage nicht leicht. Sie werden als Schmiererei verteufelt, beim Anbringen sollte man nicht erwischt werden und wenn doch einmal so ein Bildchen fertig geworden ist, dann hat es gute Chancen, schnell übermalt oder wieder entfernt zu werden. In Markkleeberg hat man sich dieser Gattung der freien Kunst auf ganz andere Weise genähert. Im sich mausernden Seenstädtchen hat man ihr Flächen zur Verfügung gestellt. Kleine graue kantige Objekte im öffentlichen Raum, von denen es nicht wenige gibt, die aber bisher kaum ins Auge gefallen sind.


Selten sonst so schön: Kanupark und Segel-Impressionen auf Markkleeberger Stromkästen. Fotos: knustkunst.de

Der Leipziger Marc Knust hat sich ihnen mit Dosen und Farben von der künstlerischen Seite her genähert. Was er dabei macht, wo man seine Arbeiten finden kann und welche Idee dahinter steckt, darum geht es in den runden acht Minuten dieser neuen Geschichte aus Neuseenland.

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Mittwoch, 22. Oktober 2008

Der Tourismusverein Leipziger Neuseenland und die Saison 2008

Im November 2007 war sie der erste Gast eines Podcasts von Radio Neuseenland - Sandra Brandt vom Tourismusverein Leipziger Neuseenland. Seitdem ist nicht nur viel Wasser in die neuen Seen geflossen, sondern auch viel geschehen. Grund genug, um mit ihr auch in diesem Oktober einen Gesprächstermin zu vereinbaren.

Diesmal haben wir Frau Brandt in ihrem Hauptquartier am Markt in Borna getroffen. Es ging um die gerade auslaufende Saison 2008, den Winter und das Jahr 2009.

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